Montag, 21. März 2016

Auf den Hund gekommen Teil 1

Hallo alle miteinander! :)
 

Man kennt es ja. Da hegt man den Wunsch einen Hund mit in die Familie aufzunehmen und schon kommen die ersten Fragen auf.
Was soll es denn für ein Hund sein? Ein großer oder doch lieber ein kleiner? Rüde oder Hündin? Soll es ein Rassehund sein oder lieber ein Mischling? Soll man sich einen Welpen oder doch schon einen reiferen Hund holen? Soll es einer vom Züchter oder aus dem Tierheim sein? Das sind aber nicht die einzigen Fragen, die man sich stellen sollte.
Welche Fragen man sich stellen sollte, bevor man sich überhaupt auf die Suche nach einem Hund macht, möchte ich euch gerne sagen.


Zu allererst sollte man sich fragen, WARUM möchte man überhaupt einen Hund?

Ist es weil gerade eine Rasse gerade angesagt ist? Wir kennen das ja nur zu Genüge. Nach 101 Dalmatiner, Lassie, Marley und Hachiko ist die Beliebtheit bestimmter Rassen in die Höhe geschossen.
Jedoch ist es NIE ratsam sich einen Hund zu holen, nur weil gerade eine Rasse „in Mode“ ist. Ein Hund ist ein Partner fürs ganze Hundeleben, ein Familienmitglied und kein Accessoire.

Möchte man sich einen Hund anschaffen, weil es sich die Kinder wünschen? Auch das ist ein bekanntes Szenario. Die Kinder quengeln und wünschen sich einen vierbeinigen Gefährten. Nach längerem betteln der Kleinen wird dann doch irgendwann nachgegeben. An sich möchte ich dieses Szenario jedoch nicht ganz verteufeln. Es hat schon erzieherische Aspekte und Vorteile, wenn Kinder mit einem Hund oder anderen Haustier groß werden. Ich selbst hatte das Vergnügen. Durch ein Haustier kann ein Kind Verantwortung lernen.
Und hier liegt die Betonung. LERNEN. Die eigentliche Verantwortung liegt immer noch bei den Eltern. Man kauft nicht einfach einen Hund und überlässt ihn dann dem Kind. Das würde nur in einer Katastrophe enden.

Dies gilt auch für andere Haustiere. Ein Hund kann aber eine „Familienaufgabe“ sein, an der alle ihre Freude haben können. Über dieses Thema könnt ihr in meinem Artikel  Was tun wenn sich das Kind ein Haustier wünscht? nachlesen.
 
Der Hund soll ein Partner sein, mit dem man auch arbeiten kann? Vielleicht Agility, Mantrailing oder ähnliches? Seine Freizeit mit einem geliebten Vierbeiner zu gestalten kann ein perfekter Ausgleich zum Arbeitsalltag sein. Und es muss ja auch nicht immer gleich Hochleistungshundesport sein.

Dogdancing, joggen oder, für die gemächlicheren Hundefreunde unter uns, ausgedehnte Spaziergänge, sind auch super Alternativen und bieten sowohl dem Hund, als auch Herrchen und Frauchen eine angenehme Beschäftigung. Man muss ja auch nicht jeden Tag Aktion haben. Gemeinsames Kuscheln auf der Couch hat ja auch etwas. ;-)



Die nächste Frage sollte lauten: DARF ich einen Hund halten?

Sind alle Familienmitglieder oder Mitbewohner einverstanden? Und am allerwichtigsten, ist der Vermieter einverstanden?! Oft steht man vor so einem Problem. Aber dieses Problem kann vermieden werden, in dem VORHER ein offenes Gespräch mit dem Vermieter sucht. 
Und wenn der dann immer noch „Nein“ sagt, so kann man sich immer noch beim örtlichen Tierheim erkundigen, ob man nicht ehrenamtlicher Gassigänger
werden kann oder vielleicht eine Patenschaft übernehmen kann.
Rechtlich gesehen kann der Vermieter einem die Hundehaltung nicht verbieten,
wenn dies nicht im Mietvertrag explizit untersagt wird oder wenn andere Mieter
im Haus bereits Hunde halten. Aber in erster Linie gilt es immer zunächst das offene Gespräch zu suchen. Also keine Scheu vor dem Vermieter. Vielleicht ist er ja selbst Hundefreund.

Auf weitere Fragen, die man sich stellen sollte bevor man sich einen Hund anschafft, werde ich im 2. Teil eingehen.

Ich hoffe, es hat euch bis hier hin gefallen. Lasst mir einfach einen Kommentar da oder schreibt mich an, wenn ihr Fragen oder Anregungen habt.

Bis zum nächsten Mal. Eure Fini

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