Dienstag, 22. März 2016

Auf den Hund gekommen Teil 2

Hallo alle zusammen! :)

Heute möchte ich mit euch weitere wichtige Fragen zur Anschaffung eines Hundes klären.
In meinem letzten Artikel bin ich schon auf wichtige Fragen eingegangen, die man sich stellen sollte, bevor man sich einen Hund anschafft.
Wer diesen vielleicht noch nicht gelesen hat, kann hier nach lesen.


Hat man also das Warum und auch alles mit dem Vermieter geklärt hat, sollte man sich fragen: WIE VIEL?

Wie vieL PLATZ kann ich meinem zukünftigen Hund bieten? Der Platz ist enorm wichtig und sollte immer mit berücksichtigt werden, bevor man sich für einen Hund entscheidet.
Hat man beispielsweise nur eine kleine 2-Raumwohnung, sollte man sich keinen Hund in der Größe einesBernhardiners holen. Selbst für einen Hund in Labradorgröße wäre das arg klein. Da hilft auch nicht das Argument: „Aber ich wohne doch gleich neben einem Park oder am Stadtrand.“
Bedenkt, euer Hund bleibt ja in der Wohnung, wenn ihr zur Arbeit müsst. Die wenigsten unter uns können ihre Vierbeiner mit zur Arbeit nehmen. Und so müssen Bello und Co in den vier Wänden warten, bis Herrchen oder Frauchen nach Hause kommen.
Laut Tierschutz-Hundeverordnung gilt für die Haltung in einem Zwinger eines Hundes mit einer Widerristhöhe bis 50 cm sollte diesem eine Bodenfläche von mindestens 6 m² zur Verfügung stehen. Bei einer Widerristhöhe über 50 cm bis 65 cm mindestens 8 m² und bei einer Widerristhöhe über 65 cm sogar mindestens 10 m². Und dies gilt für die Zwingerhaltung, wo keine sperrigen Möbel herumstehen.
Ein Hund braucht Platz, um sich bewegen können, denn er liegt nicht still und stumm auf einem Fleck. Man sollte also realistisch betrachten, wie viel Raum dem gewünschten Hund zur Verfügung steht. Und wenn man dies tut und auch nur einmal ein „Aber“-Gedanke kommt, so sollte man ehrlich zu sich seinund es doch lieber lassen, zum Wohle aller Beteiligten.


Wie viel ZEIT habe ich am Tag? Genauso wichtig wie die Platz-Frage, ist die Zeit-Frage. Habe ich wirklich genug Zeit für meinen Hund? Neben Beruf und Freizeitaktivitäten?
Man muss viel Zeit in einen Hund investieren. Nicht nur in Beschäftigung und Erziehung, die wohl die meiste Zeit in Anspruch nehmen. Der geliebte Vierbeiner nimmt auch zusätzlich in Anspruch, wenn er krank wird und besondere Fürsorge bedarf. Viele vergessen auch, dass gerade ein Welpe oder auch Hundesenioren mehr Aufmerksamkeit und Fürsorge benötigen, als ein ausgewachsener, gesunder Hund.
Sie müssen öfter Gassi gehen, weil sie nicht oder nicht mehr so lange aushalten können. Sie bedürfen einer ruhigen, geduldigen und vor allem zeitaufwendigen Erziehung, bzw. Training, weil sie noch viel zu lernen haben, bzw. vielleicht nicht mehr die schnellsten sind.
Auch sollte man sich immer noch dazu fragen, wer nimmt sich die Zeit für die Pflege des Hundes, wenn man selbst nicht kann. Sei es, weil man krank ist, in den Urlaub fahren will oder ähnliches. Gibt es jemanden in der Familie oder im Freundeskreis der den Hund betreuen kann? Oder gibt es eine seriöse und kompetente Tierpension in der Nähe? Auch über so etwas sollte man sich auch im Voraus informieren.
Über die richtige Wahl einer Urlaubsbetreuung könnt ihr euch in meinem Artikel Wie finde ich die richtige Urlaubsbetreuung für mein Tier? belesen.

Auf Kostenfragen, werde ich im 3. Teil eingehen. Ich hoffe, es hat euch dennoch bis hier hin gefallen und dass ich euch helfen konnte eigige wichtige Fragen zu klären. Bei Fragen stehe ich euch gerne zur Verfügung oder lasst mir einfach einen Kommentar da.

Bis zum nächsten Mal. Eure Fini

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