Samstag, 26. März 2016

Auf den Hund gekommen Teil 3

Hallo alle zusammen :)


Heute möchte ich auf Kostenfragen eingehen, die bei der Anschaffung eines Hundes anfallen können.
In meinen Artikeln
Auf den Hund gekommen Teil 1 und  Auf den Hund gekommen Teil 2 bin ich schon auf einige wichtige Fragen eingegangen. Wer möchte, kann auch hier sich informieren, auf was man achten sollte.



 

Nun stellt man sich die Frage: Wie viel KOSTET mich so ein Hund?
Die Kosten-Frage scheint bei vielen die wichtigste Frage von allen zu sein, wenn es um die Anschaffung eines Hundes geht. Jedoch wird hier leider oftmals nur auf den Anschaffungpreis geschaut. Viele wollen einfach nur schnell und so günstig wie möglich einen Hund haben und am besten auch noch einen süßen Welpen.


Welche fatalen Konsequenzen das haben kann und worauf ihr beim Welpenkauf achten solltet, könnt ihr in meinem Artikel Welpen zu Discountpreisen - ist das wirklich nötig? nachlesen. Von wo man sich nun seinen Hund holt, sollte also wohl überlegt sein.
Entscheidet man sich für einen Hund aus dem Tierheim oder einer Tierschutzorganisation sollte man mit durchschnittlich 150 € bis 300 € rechnen. Bei einem Hund von einem seriösen Züchter 500 € bis 2000 €.
Neben der "Schutzgebühr", so bezeichne ich es am liebsten, kommen aber auch noch so etwas wie „Betriebskosten“. Es klingt blöd, aber darunter kann sich wohl jeder etwas vorstellen. Und ein Hund kostet viel, wenn man bedenkt wie alt Hunde werden können.
Denkt daran, dass ihr für euren Hund jährlich Steuern zahlen müsst, die können je nach Gemeinde variieren.
Im Durchschnitt beläuft sich die jährliche Hundesteuer in Deutschland auf ca. 129 €. 
Ihr benötigt eine Hundehaftpflichtversicherung, für den Fall das euer Hund z.B. einen Unfall verursacht oder jemanden (Gott bewahre) beißt. 
Eine Hundekrankenversicherung kann mitunter auch sehr ratsam sein, ist aber nicht zwingend erforderlich. Wenn man sich für eine Krankenversicherung entscheiden sollte, ist es ratsam die Anbieter zu vergleichen und dann abzuwägen. Hundekrankenversicherungen kosten im Schnitt 10 € bis 15 €
monatlich.
Die Futterkosten sollten auch nicht außer Acht gelassen werden. Auch diese können je nach Größe, Alter, Rasse, Gesundheitszustand und der Art der
Fütterung (z. B. Trocken, Nass oder BARF) stark variieren. Die Kosten schwanken hier durchschnittlich zwischen 15 € und 100 €. Man sollte aber auch Leckerlies mit einplanen.


Hierzu kommen dann noch neben der Grundausstattung, wie Hundebett, Wasser- und Futternapf, Leine und Halsband, aber natürlich auch Sachen wie Spielzeug, Pflegemittel, Leuchthalsband und ähnliches. Hierfür geben wir Deutsche im Schnitt 500 € bis 1000 € jährlich aus. Zu diesen Kosten kommen dann noch die Tierarztkosten für jährliche Impfungen und Entwurmung. Hier belaufen sich die Kosten durchschnittlich auf 150 € jährlich. Wenn der Hund mal krank wird oder sich verletzt, können hier noch weitere Kosten hinzu kommen. In Deutschland geben Hundebesitzer ca. 100 € bis 1000 € und mehr im Jahr für Tierarztrechnungen aus. Auch die Ausbildung und Erziehung kostet Geld. Informiert euch über Hundetrainer und Hundeschulen in eurer Nähe. Wie ihr eine gute Hundeschule oder einen seriösen Hundetrainer erkennt, könnt ihr in meinem Artikel Hundeschule oder Hundetrainer? nachlesen.
Auch Lektüre zur Hundeerziehung ist nicht billig. Und wenn man mit seinem Hund sportlich aktiv sein möchte und vielleicht in einen Hundeverein eintreten möchte, muss bedenken, dass hier dann noch Mitgliedsbeiträge fällig werden.

Ein Hund kann also sehr kostspielig werden. Also schaut nicht einfach nach einem „Preisschild“ am Hund. Bedenkt, mit einem Hund holt ihr euch immer einen Partner auf eine hoffentlich lange und glückliche Zeit ins Leben und diese soll ja auch gesund und munter sein.

Ich hoffe, es hat euch gefallen und ich konnte euch einen guten Überblick geben. Wenn ihr Fragen habt oder noch Punkte hinzufügen möchtet, lasst mir gern einen Kommentar da.

Bis zum nächsten Mal.
Eure Fini

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