Freitag, 4. November 2016

Herbstspezial Teil 1: Herbstzeit ist Erkältungszeit

Hallo meine Lieben :)

Wie ihr sicherlich schon gemerkt habt, hat der Herbst Einzug gehalten. Die Bäume werden bunt und verlieren ihre Blätter, es wird früher dunkel und manch einer sehnt sich zurück zu den warmen, sonnigen Sommertagen.


Ich habe mir deshalb ein paar Gedanken gemacht und einige Punkte zusammen getragen, worauf ihr gerade jetzt in der kälteren und dunkleren Jahreszeit bei eurem Vierbeiner beachten solltet und wie ihr den nassen Herbst angenehmer für euch und euren Hund gestalten könnt.

Wir kennen das alle, sobald es nass und kalt wird, fängt die Nase an zu laufen und der Husten lässt auch nicht lange auf sich warten. Es grassieren Erkältungen und Grippe. Leider sind auch unsere Vierbeiner nicht immer sicher vor solchen Erkrankungen. Gerade sehr junge Hunde oder auch die älteren Jahrgänge sind des Öfteren betroffen. Ansteckend ist es in der Regel nur für Artgenossen und nicht für uns Zweibeiner, wenn unser Bello mal von einer Erkältung geplagt wird. Nur für jemanden mit geschwächtem Immunsystem oder vielleicht Babys können sich unter Umständen anstecken. Doch wie äußert sich eine Erkältung beim Hund? Meist kommt unser Vierbeiner ja nicht zu uns und sagt: „Heute möchte ich nicht spielen, ich fühl mich nicht so fit.“


Wie also erkenne ich, ob mein Hund erkältet ist?
Anhaltender Husten ist hier natürlich ein sehr eindeutiges Symptom. Daneben sind aber auch Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit und auch Fieber Anzeichen für eine Erkältung beim Hund.

Doch viel wichtiger ist, was kann ich tun, wenn mein Hund erkältet ist?
In erster Linie solltet ihr ihn schonen. Das heißt, nicht so viel Toben und kürzere Spaziergänge. Hunde haben kein Empfinden dafür, wann sie sich schonen sollten. Daher müssen wir als Besitzer ein Auge darauf haben.

Wenn der Hund normalerweise Trockenfutter bekommt, würde ich auf Nassfutter oder Schonkost umsteigen, solange der Hund Husten hat. Der Hals ist da meistens eh schon sehr gereizt und muss nicht durch zu trockene Kost noch mehr gereizt werden.
Weiterhin sollte man darauf achten, dass der Hund ausreichend trinkt. Zur Not muss man den Hund austricksen und ihm Wasser mit ins Futter geben, damit sein Wasserhaushalt nicht aus dem Gleichgewicht kommt. Ein Teelöffel Fenchelhonig mit ins Trinkwasser oder verdünnter Fencheltee schaden meistens auch nicht.

Wenn es sich jedoch um eine starke und hartnäckige Erkältung handelt, sollte stets ein Tierarzt zu Rate gezogen werden. Denn eine Erkältung kann sich auch beim Vierbeiner verschleppen und zu einer bösen Lungenentzündung werden.


Jack hatte vor kurzem selbst eine Erkältung. Sein Husten saß so fest, dass er sich übergeben musste. Es war dann so schlimm, dass wir sogar in die Tierklinik mussten. Es gab Hustenlöser und Antibiotika vom Tierarzt und nach einer Woche war Jack wieder fit. Als ich mit der Tierärztin sprach, erklärte sie mir, dass gerade junge Hunde anfällig seien für solche Erkrankungen, denn das Immunsystem ist erst mit der Auffrischungsimpfung der Grundimmunisierung nach einem Jahr voll da. Daher wäre es wichtig, das Immunsystem seines Welpen oder Junghundes zu unterstützen. Wie bei Kindern helfen da gelegentliche „Vitaminbomben“. Ein solcher kleiner Happen ist schnell gemacht.

Ihr nehmt einen Apfel und raspelt ihn schön fein. Dazu vier Esslöffel Naturjoghurt und ein Teelöffel Fenchelhonig. Dass Ganze vermengt ihr schön und fertig ist die Vitaminbombe.

Ich hoffe, mein Beitrag hat euch gefallen. Waren eure Vierbeiner auch schon mal erkältet? Habt ihr vielleicht auch ein leckeres Hausrezept bei Erkältung? Lasst es mich in den Kommentaren wissen.
Bis zum nächsten Mal. Eure Fini

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