Mittwoch, 8. November 2017

Tierschutz-Spezial - Mein Tierschutz-Monat Teil 3

Hallo meine Lieben :)

Aufgrund von technischen Problemen, konnte ich im letzten Monat nicht so viel posten, wie ich eigentlich wollte. Daher habe ich beschlossen, mein Tierschutz-Spezial noch etwas auszudehnen.

In meinem letzten Beitrag ging es um die Artgerechte Haltung von Heim- und Nutztieren.
Tierschutz-Spezial - Mein Tierschutz-Monat Oktober Teil 2


Heute beleuchte ich für euch das Thema „Wildtier-Fütterung“. Im Grunde genommen ist es recht simpel. Man stellt einen geschützten Futterplatz auf, zum Beispiel in Form eines Vogelhäuschens, und bestückt diesen mit geeignetem Futter, zum Beispiel Streu- oder Fettfutter für Wildvögel.

Gerade jetzt wo die Tage kürzer werden und auch kälter, entschließen sich viele dafür sich so ein Vogelhäuschen hinzustellen/hinzuhängen. Aber es sind ja nicht nur die kleinen Vögelchen, die gelegentlich unserer Hilfe beim der Futtersuche bedürfen. Leider auch nicht nur in der kalten Jahreszeit, wie viele glauben. Es fängt eigentlich schon bei den Kleinsten an. Den Insekten. Immer wieder lese ich von einem dramatischen Insektensterben. Nicht nur unsere Bienen leiden. Die Zahl der geflügelten Insekten ist in diesem Jahr drastisch gesunken.



Das hat direkte Auswirkungen auf die Vogelwelt und andere Insektenfresser, wie beispielsweise die Igel. Auch die Zahl der brütenden Singvogelpaare ist gesunken, um nur einige Beispiele zu nennen.

Das große Problem im Allgemeinen ist: Unsere Wildtiere finden zu wenig Futter. Ihre Lebensräume sind zerschnitten durch Straßen oder werden für neue Einkaufszentren eingestampft. Der Rest an Fläche wird bebaut mit Monokulturen. Mais, Raps und Co. Viel bleibt da nicht. Natürlich kann man jetzt sagen: „Darauf kann ich keinen Einfluss nehmen. Wenn eine Straße gebaut werden soll, dann wird sie auch gebaut.“ Das mag vielleicht stimmen, doch wer gar nichts tut, kann auch nicht helfen. Denn selbst durch einen kleinen Futterplatz kann man die heimische Tierwelt bei der Nahrungssuche unterstützen.

Bildquelle: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/helfen/vogelfuetterung/11771.html
Ein Link zur Anleitung für dieses süße Vogelhäuschen findet ihr hier:
https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/helfen/vogelfuetterung/11771.html

Ansonsten wären hier die wichtigsten Punkte, wie ein Futterplatz beschaffen sein sollte:

1. Er muss gut zugänglich sein, für die Tiere die man füttern möchte. Bei Wildvögeln machen sich Vögelhäuschen mit Ständer gut. Was uns zum nächsten Punkt führt.

2. Er muss geschützt sein vor Witterung und Fressfeinden. Das heißt, das Häuschen muss geschützt vor Wind und Regen stehen, damit es nicht umkippen kann oder das Futter nass wird und gammelt. Aber die Vögel müssen vom Häuschen einen guten Blick auf die Umgebung haben, damit sie vor Fressfeinden rechtzeitig fliehen können.

3. Er muss mit ausreichend und geeignetem Futter bestückt sein. Nie zu viel Futter in den Futterplatz tun. Manche Häuschen verstopfen sonst und das Futter kann nicht nach rutschen.

Für Wildvögel eignen sich Streu- oder Fettfutter. Gerne kann man getrocknete Mehlwürmer unter das Futter mischen. Sie bieten eine gute tierische Proteinquelle und geben unseren Wildvögelchen Kraft.

Wie steht ihr zum Thema „Wildtier-Fütterung“? Ein unbedingtes Muss oder machen wir unsere Wildtiere nur abhängig von uns? Ich bin der Meinung, dass wir Verantwortung übernehmen müssen. Immerhin sind es unsere Straßen, unsere Städte und unsere Monokulturen, die die Lebensräume unserer Wildtiere zerstören. Ich habe vielleicht keinen eigenen Garten, aber ab und an verteile ich gerne ein paar Meisenknödel im Park. Wie seht ihr das?

Bis zum nächsten Mal. Eure Fini

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